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„Privat vor Staat!“ – führt zu höheren Kosten beim Verbraucher „Privat vor Staat!“ ist die Losung der Neoliberalen. Diese Ideologie eines Milton Friedman wurde insbesondere von Reagan in den USA in politisches Handeln umgesetzt. Kohl, der nichts von der Wirtschaft versteht und die Folgen nicht durchschauen konnte, hat dieses Motto auch in Deutschland zur Leitlinie seiner Politik gemacht – zum Schaden der Bürger! Denken Sie bitte nur an die Privatisierung der Wasserversorgung, der Stromversorgung, der Müllentsorgung u. v. a. m. Beste Negativbeispiele sind auch die Privatisierung der Bundespost und der Bundesbahn. Für eine leistungsfähige und komplexe Volkswirtschaft ist eine leistungsstarke und zuverlässige Infrastruktur überlebensnotwendig. Laut Meldung Spiegel-Online vom 06.03.2011 hat die Deutsche Bundesbank ihre Münzgeldversorgung seit Januar dieses Jahres privatisiert. Das bedeutet, dass die Kosten für die Münzgeldversorgung, die bisher die Deutsche Bundesbank tragen musste, nunmehr von dem privaten Betreiber auf den Handel abgewälzt werden. Denn welcher private Betreiber arbeitet nach dem Kostendeckungsprinzip? Schließlich wollen diejenigen, die in derartige Firmen investieren, Gewinne realisieren und das geht nur, wenn man die Preise anhebt und diese auf den Kunden umlegt oder die Löhne der Arbeitnehmer senkt. Folglich wird jetzt der Handel mit höheren Kosten durch den privaten Betreiber für die Münzgeldversorgung rechnen müssen. Diese Kosten wird nicht der Handel schultern, sondern dieser wird sie auf seine Waren umlegen. Somit trägt der Verbraucher, also alle Bürger dieses Landes die Kosten für die Privatisierung. Es wird allerhöchste Zeit, dass die Bürger dieses Landes erkennen, daß sie von diesen Block-Parteien, CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne, wie eine Weihnachtsgans ausgenommen werden, damit die Parteispitzen nach ihrer Zeit in politischen und Parteiämtern einen gutdotierten Posten in der Wirtschaft bekommen können. Der Ausbeutung des Arbeitnehmers und des Verbrauchers muss schnellstmöglich ein Riegel vorgeschoben werden und das geht nur über eine Partei, die sich das Wohl des Bürgers auf die Fahnen geschrieben hat. Sollte der Bürger uns bei einer Wahl soviel Stimmen geben, dass wir im Bundestag ein gewichtiges Wort mitreden können, dann werden wir die Privatisierung im gesamten Bereich der Daseinsvorsorge, also Versorgung des Bürgers mit lebenswichtigen staatlichen Leistungen wieder in die öffentliche Hand zurückführen, um den Bürger von Kosten durch Gewinne zu entlasten. Helfen Sie sich und uns durch Ihre Stimme, Mitarbeit oder Mitgliedschaft! V.i.S.d.P. Bernhard Schlüter, 06.03.2011 |
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